Auch in der modernen Praxis der Psychotherapie werden Behandlungen nicht mehr streng nach den Grundsätzen einer einzigen Therapiemethode (Verhaltenstherapie, Gestalttherapie, Psychoanalyse, Gesprächspsychotherpie etc.) durchgeführt, sondern fallbezogene Mischformen mit entsprechender Schwerpunktsetzung verwendet. Genauso verstehen Sie bitte meine Angebote im Verlauf einer Konfliktbearbeitung, in welcher die Methoden und Techniken je nach Notwendigkeit variiert werden.

Mediation

Die Grundidee der Mediation ist die Eigenverantwortlichkeit der Konfliktparteien: Der Mediator ist verantwortlich für den Prozess, die Parteien sind verantwortlich für den Inhalt. Dahinter steht der Gedanke, dass die Beteiligten eines Konflikts selbst am besten wissen, wie dieser zu lösen ist und vom Mediator lediglich hinsichtlich des Weges dorthin Unterstützung benötigen. Als Grundlagen hierfür dienen sowohl die Grundsätze der Systemischen Psychologie als auch die der Humanistischen Gesprächspsychologie. Die Konfliktparteien wollen hierdurch mit Unterstützung einer dritten unabhängigen Person (dem Mediator)  zu einer gemeinsamen Vereinbarung gelangen, in der Bedürfnisse und Interessen gleichermaßen berücksichtigt sind - und zwar nicht vorrangig im Sinne eines beiderseitigen "Nachgebens" (Kompromiss) sondern nachhaltig und im Sinne einer optimalen Lösung für beide Parteien (Win-Win-Situation).

Die Mediation setzt eine kooperative Haltung und ein gemeinsames Handeln beider Konfliktparteien voraus.

Es gibt jedoch auch Konfliktsituationen in denen sich entweder nur eine Partei in einem intrapersonalen Konflikt befindet oder Konflikte aufgrund der Umfeld-Gegebenheiten (Schule, Soziale Einrichtung, Führungskonflikte etc.) nur von einer Partei beherrscht werden müssen.

 

Dipl.-Rechtspfleger (FH)

Dipl.-Psychosoziale-Gesundheitswissenschaften (Univ.)

Peter Baume

Projektmanager und Wissenschaftlicher Dozent