> Supervision

Die Supervision wird hauptsächlich im medizinischen, sozialen, pädagogischen und therapeutischen Bereich genutzt. Die Inhalte sind die praktische Arbeit, die Rollen- und Beziehungsdynamik zwischen Mitarbeiter und Klient, die Zusammenarbeit im Team oder auch in der Organisation. Die Supervision kann im Gegensatz zum Coaching auch als Gruppensitzung erfolgen.

Die Zielvereinbarungen in der Supervision können unterschiedlich sein. Je nach Zielvereinbarung liegt der Schwerpunkt auf: Methodenkompetenz, Werte und Normen, Persönlichkeitsmerkmale, Gefühle, Gedanken und Verhalten, persönliche Entwicklung, Spiritualität, Ziele und Strategien, Beziehung zwischen Supervisand und Klient, Zusammenarbeit im Team bzw. in der Organisation, Schnittstellen und Synergien, Rollenerwartungen und Rollenverhalten, Diagnose von Klienten (Fallsupervision), Aufbau- und Ablauforganisation, Macht und Verantwortung, Entscheidungsprozesse, Information und Dokumentation, Qualitätsmanagement, (Sozial-)Politik, Rolle von Berufsanfängern, Einführung und Integration neuer Mitarbeiter, Führung, nachbarschaftliche Beziehungen, Beziehungen zu Interessengruppen, Zusammenarbeit mit dem Träger. Nicht zuletzt ist die Beziehung zwischen Supervisor und Supervisand(en) wichtig und auch oft modellhaft Thema. Auch die Supervision beinhaltet natürlich auch die Elemente von Psychotherapie / des Coachings. Der Supervisor nimmt eine sowohl fachlich-inhaltliche als auch eine methodisch-prozessorientierte dominate Rolle im Ablauf ein.

Dipl.-Rechtspfleger (FH)

Dipl.-Psychosoziale-Gesundheitswissenschaften (Univ.)

Peter Baume

Projektmanager und Wissenschaftlicher Dozent